Astrid und Markus stehen mit beiden Beinen fest im Leben. Astrid lebt und liebt ihren Beruf als Kabarettistin, ihr Mann und Manager Markus unterstützt sie besonnen und liebevoll. Doch als die beiden ihr zweites Kind erwarten, wird ihr Leben aus der Bahn geworfen: Bei einer Routineuntersuchung erfahren sie, dass das Baby schwer krank ist. Die Diagnose trifft sie wie das blinde Schicksal, das sie auf sich nehmen müssen. Gemeinsam wollen sie lernen, damit umzugehen. Doch während Heilungspläne, Ratschläge und Prognosen auf sie niederprasseln, stößt ihre Beziehung an ihre Grenzen. Die Suche nach der richtigen Antwort stellt alles in Frage: die Beziehung, den Wunsch nach einem Kind, ein Leben nach Plan. Je mehr Zeit vergeht, desto klarer erkennen sie, dass nichts und niemand ihnen die Entscheidung abnehmen kann, die eine Entscheidung über Tod und Leben ist.
Trailer
24 Wochen - Kinotrailer - Kinostart 22.09.2016
Worum geht es?
Astrid und Markus führen ein erfülltes Leben in der Mitte ihrer beruflichen Laufbahn. Sie ist eine erfolgreiche Kabarettistin, die mit pointierten Texten ihr Publikum begeistert, während er als ihr Manager die organisatorischen Fäden in der Hand hält. Ihre vierjährige Tochter Nele komplettiert das Familienglück, und die Nachricht über die zweite Schwangerschaft wird zunächst mit Freude aufgenommen. Alles deutet auf eine unbeschwerte Zukunft hin, bis eine Routineuntersuchung in der 24. Schwangerschaftswoche das Leben des Paares von Grund auf erschüttert.
Die Ärzte diagnostizieren beim ungeborenen Kind schwerste Fehlbildungen und einen Herzfehler. Was folgt, ist ein Marathon durch Kliniken, Gutachten und medizinische Prognosen, die immer düsterer ausfallen. Während Astrid versucht, rational mit der Situation umzugehen und alle verfügbaren Informationen abzuwägen, drängen von außen unterschiedlichste Stimmen auf das Paar ein – Mediziner mit ihren Statistiken, Therapeuten mit ihren Perspektiven, das soziale Umfeld mit gut gemeinten Ratschlägen. Die anfangs harmonische Beziehung gerät unter enormen Druck, als Astrid und Markus erkennen, dass sie vor einer Entscheidung stehen, die ihre Ehe, ihre Familie und ihr Selbstverständnis grundlegend infrage stellt. Die gesetzliche Frist für einen möglichen Schwangerschaftsabbruch rückt näher, während die ethischen, emotionalen und praktischen Dimensionen ihrer Lage überwältigend werden.
Regisseurin Anne Zohra Berrached inszeniert das Drama mit dokumentarischer Nüchternheit und verzichtet bewusst auf moralische Wertungen. Julia Jentsch liefert in der Hauptrolle eine eindrucksvolle Darstellung einer Frau, die zwischen Mutterinstinkt, gesellschaftlichen Erwartungen und existenzieller Verzweiflung zerrieben wird. Bjarne Mädel zeigt als Markus eine ungewohnt ernste Facette seines schauspielerischen Könnens. Der Film vermeidet einfache Antworten und konfrontiert das Publikum mit einem Thema, das in seiner Komplexität selten so ungeschönt im deutschen Kino behandelt wurde. Johanna Gastdorf und Emilia Pieske ergänzen das Ensemble in tragenden Nebenrollen.
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Astrid und Markus führen ein erfülltes Leben in der Mitte ihrer beruflichen Laufbahn. Sie ist eine erfolgreiche Kabarettistin, die mit pointierten Texten ihr Publikum begeistert, während er als ihr Manager die organisatorischen Fäden in der Hand hält. Ihre vierjährige Tochter Nele komplettiert das Familienglück, und die Nachricht über die zweite Schwangerschaft wird zunächst mit Freude aufgenommen. Alles deutet auf eine unbeschwerte Zukunft hin, bis eine Routineuntersuchung in der 24. Schwangerschaftswoche das Leben des Paares von Grund auf erschüttert.
Die Ärzte diagnostizieren beim ungeborenen Kind schwerste Fehlbildungen und einen Herzfehler. Was folgt, ist ein Marathon durch Kliniken, Gutachten und medizinische Prognosen, die immer düsterer ausfallen. Während Astrid versucht, rational mit der Situation umzugehen und alle verfügbaren Informationen abzuwägen, drängen von außen unterschiedlichste Stimmen auf das Paar ein – Mediziner mit ihren Statistiken, Therapeuten mit ihren Perspektiven, das soziale Umfeld mit gut gemeinten Ratschlägen. Die anfangs harmonische Beziehung gerät unter enormen Druck, als Astrid und Markus erkennen, dass sie vor einer Entscheidung stehen, die ihre Ehe, ihre Familie und ihr Selbstverständnis grundlegend infrage stellt. Die gesetzliche Frist für einen möglichen Schwangerschaftsabbruch rückt näher, während die ethischen, emotionalen und praktischen Dimensionen ihrer Lage überwältigend werden.
Regisseurin Anne Zohra Berrached inszeniert das Drama mit dokumentarischer Nüchternheit und verzichtet bewusst auf moralische Wertungen. Julia Jentsch liefert in der Hauptrolle eine eindrucksvolle Darstellung einer Frau, die zwischen Mutterinstinkt, gesellschaftlichen Erwartungen und existenzieller Verzweiflung zerrieben wird. Bjarne Mädel zeigt als Markus eine ungewohnt ernste Facette seines schauspielerischen Könnens. Der Film vermeidet einfache Antworten und konfrontiert das Publikum mit einem Thema, das in seiner Komplexität selten so ungeschönt im deutschen Kino behandelt wurde. Johanna Gastdorf und Emilia Pieske ergänzen das Ensemble in tragenden Nebenrollen.
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Julia Jentsch
Astrid
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Bjarne Mädel
Markus
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Johanna Gastdorf
Beate
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Emilia Pieske
Nele
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Maria Dragus
Kati
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Mila Bruk
Svea
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Sabine Wolf
Katja
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Karina Plachetka
Isa
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Worum geht es in 24 Wochen?
Der Film erzählt von der Kabarettistin Astrid und ihrem Mann Markus, die in der 24. Schwangerschaftswoche erfahren, dass ihr ungeborenes Kind schwere Fehlbildungen aufweist. Das Paar muss daraufhin eine existenzielle Entscheidung über die Fortsetzung der Schwangerschaft treffen. -
Wer spielt die Hauptrollen in 24 Wochen?
Julia Jentsch übernimmt die Rolle der Astrid, Bjarne Mädel spielt ihren Ehemann Markus. Weitere Rollen werden von Johanna Gastdorf, Emilia Pieske, Maria Dragus, Mila Bruk, Sabine Wolf und Karina Plachetka verkörpert. -
Wann kam 24 Wochen ins Kino?
Der Film startete am 22. September 2016 in den deutschen Kinos. -
Wo kann man 24 Wochen streamen?
Die Verfügbarkeit des Films in Streaming-Diensten kann variieren und sollte über die gängigen Plattformen direkt geprüft werden. -
Welche FSK-Freigabe hat 24 Wochen?
Aufgrund der thematischen Schwere und des dramatischen Inhalts richtet sich der Film an ein erwachsenes Publikum. Die genaue FSK-Einstufung liegt bei FSK 12. -
Von wem wurde 24 Wochen inszeniert?
Regie führte Anne Zohra Berrached, die auch das Drehbuch zum Film verfasste. Das Drama wurde für seine ungeschönte und differenzierte Auseinandersetzung mit einem ethischen Dilemma vielfach ausgezeichnet.