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Das Flüstern der Wälder Poster

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Das Flüstern der Wälder

Originaltitel: Le Chant des forêts

2025 Drama ★ 8,0 / 10

Kinostart:

Geduld ist die wichtigste Eigenschaft, die Michel Munier auf seinen Streifzügen tief in die alten, moosbedeckten Wälder der Vogesen mitbringen muss. Mit Rucksack, Stock und einer warmen Jacke ausgestattet, zieht es ihn immer wieder tief hinein in die Stille des Waldes, zu einem ganz besonderen Ort: einer Tanne, die zu seinem Versteck geworden ist. Unter ihren Ästen scheint der alte Mann mit der Natur zu verschmelzen. Über achthundert Nächte hat er dort verbracht, lauschend, beobachtend - immer auf der Suche nach Füchsen, Rehen, Hirschen, Luchsen und dem geheimnisvollen König der Wälder: dem Auerhahn. Sein Sohn Vincent teilt die Faszination des Vaters seit seinem zwölften Lebensjahr. Von ihm hat er gelernt, die Spuren der Tiere zu lesen, kennt die Plätze, an denen sie fressen, wo sie jagen, ihre Nester bauen und schlafen. Gemeinsam mit Vincents Sohn Simon begibt sich das Familien-Trio auf eine Reise in die atemberaubende Schönheit der Natur.

Portrait von Leonhard MertensLeonhard Mertens

DAS FLÜSTERN DER WÄLDER I HD-Trailer I Jetzt im Kino

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DAS FLÜSTERN DER WÄLDER I HD-Trailer I Jetzt im Kino

Worum geht es?

Michel Munier verbringt seine Nächte unter einer Tanne in den Vogesen. Über achthundert Mal hat er dort ausgeharrt, im Moos, im Nebel, bei Frost. Sein Versteck ist Ritual geworden.

Er wartet auf Füchse, Rehe, Hirsche. Vor allem aber auf den Luchs — und auf den Auerochsen, König der Wälder, wie die Legende ihn nennt. Michel bewegt sich kaum, atmet flach, verschmilzt mit dem Unterholz. Geduld ist nicht Tugend, sondern Methode.

Sein Sohn Vincent und sein Enkel Simon begleiten ihn zuweilen. Drei Generationen, drei Arten, die Stille zu ertragen. Vincent ist Naturfotograf, Simon noch Lehrling in dieser Disziplin. Die Kamera läuft mit, dokumentiert das Warten, das Nichts, das Beinahe.

Regisseur Cyril Dion ("Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen") weicht vom Aktivismus ab, filmt stattdessen Kontemplation. Kein Voice-Over, keine Score-Untermalung in den Waldpassagen — nur Äste, Vogelrufe, gelegentlich das Knacken von Zweigen im Off. Slow-Burn als Programm, formal nah an Frederick Wisemans Beobachtungs-Kino, inhaltlich an den alten Munier-Essays über Fotografie als Meditation.

Das Risiko: Langeweile als ästhetisches Prinzip. Die Belohnung: Momente, in denen ein Tier tatsächlich auftaucht, und die Kamera nicht zoomt, nicht schneidet, einfach hält. Ob der Auerochse sich zeigt, bleibt offen. Das Flüstern der Wälder verspricht keine Antworten, nur Geduld als Gegenmittel zur Beschleunigung.

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  • Worum geht es in Das Flüstern der Wälder?
    Der Film begleitet Michel Munier auf seinen nächtlichen Beobachtungsposten in den Vogesen, wo er über Jahre hinweg Wildtiere wie Luchse und den mythischen Auerochsen zu Gesicht bekommen will. Sein Sohn Vincent und Enkel Simon sind zeitweise mit dabei.
  • Wer spielt in Das Flüstern der Wälder mit?
    Vincent Munier, Michel Munier und Simon Munier sind als sie selbst zu sehen. Es handelt sich um eine dokumentarische Langzeitbeobachtung, nicht um gespielte Rollen.
  • Wann startet Das Flüstern der Wälder im Kino?
    Der Film kommt am 17. Dezember 2025 in die deutschen Kinos.
  • Ist Das Flüstern der Wälder ein Dokumentarfilm?
    Die Klassifikation lautet Drama, formal bewegt sich das Werk aber im Grenzbereich zwischen Dokumentation und kontemplativem Naturkino. Slow-Burn-Ästhetik ohne klassische Narration.
  • Wer hat Das Flüstern der Wälder inszeniert?
    Cyril Dion, bekannt für seinen Dokumentarfilm "Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen", zeichnet hier für ein deutlich ruhigeres, beobachtendes Konzept verantwortlich.

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