Nach 15 Jahren wegen Bankraub wird Anker aus dem Gefängnis entlassen. Die Beute hat damals sein Bruder Manfred vergraben, der seit seiner Kindheit an einer Identitätsstörung leidet. Dass er so lange auf seinen Bruder warten musste, ist Manfred nicht gut bekommen. Er hat seine psychische Störung weiter ausgebaut und sich ganz und gar der Musik verschrieben. An das Geld und daran, wo er es vergraben hat, kann sich Manfred logischerweise nicht mehr erinnern. Anker bringt seinen Bruder zurück in ihr gemeinsames Elternhaus, das jetzt von einer Boxerin über Airbnb vermietet wird, in der Hoffnung, dies könnte die Erinnerung an sein früheres Ich auslösen. Anker hat keine Zeit zu verlieren. Denn sein Komplize von damals, Friendly Flemming, ist ihnen auf den Fersen und beansprucht die Beute für sich. Doch in den dunkelgrünen Wäldern Dänemarks wartet nicht nur ein Haufen Geld auf ihn, sondern auch der tiefe Schmerz einer verletzten Kinderseele.
Trailer 1
Kinotrailer "Therapie für Wikinger" - Kinostart 25. Dezember 2025
Worum geht es?
Anker hat fünfzehn Jahre abgesessen. Bankraub. Die Beute liegt irgendwo vergraben — sein Bruder Manfred hat sie damals versteckt. Dumm nur: Manfred leidet seit der Kindheit an einer Identitätsstörung, die sich während Ankers Haft weiter verschärft hat. Er lebt jetzt ganz in der Musik, das Geld interessiert ihn nicht mehr. Wo es liegt, weiß er nicht.
Anker bringt Manfred zurück ins gemeinsame Elternhaus, in der Hoffnung, dass vertraute Orte die Erinnerung zurückholen. Das Haus wird inzwischen von einer Boxerin über Airbnb vermietet. Kein idealer Ort für Familientherapie. Mads Mikkelsen spielt Anker als Mann, der mit stoischer Geduld versucht, seinen Bruder zu entschlüsseln — Nikolaj Lie Kaas gibt Manfred als launischen, unberechenbaren Grenzgänger.
Regisseur Ole Bornedal inszeniert das Drama wie eine dänische Genremischung: grimmiger Humor, leise Melancholie, ein Hauch Suspense. Die Konstellation erinnert an frühe Anders Thomas Jensen-Arbeiten, ohne deren Überdreh-Tendenz. Sofie Gråbøl, Søren Malling und Bodil Jørgensen komplettieren das Ensemble — dänisches Kino-Inventar, das Milieus glaubwürdig macht.
Der Film verhandelt Schuld, Loyalität und die Frage, wie weit man für Blutsbande geht. Anker will sein Geld. Manfred will seine Ruhe. Was steht auf dem Spiel? Nicht nur 15 verlorene Jahre, sondern die letzte gemeinsame Basis zweier Brüder, die sich längst fremd geworden sind.
Bornedal («Nattevagten», «Deliver Us from Evil») weiß, wie man Spannung aus Alltags-Settings destilliert. Hier kommt die Genauigkeit im Figurenspiel hinzu — kein Showdown, sondern Zermürbung im Zeitlupentempo. Ob Manfred am Ende liefert, bleibt offen. Der Titel verspricht Ironie. Wikinger brauchen keine Therapie. Oder doch gerade deshalb?
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Anker hat fünfzehn Jahre abgesessen. Bankraub. Die Beute liegt irgendwo vergraben — sein Bruder Manfred hat sie damals versteckt. Dumm nur: Manfred leidet seit der Kindheit an einer Identitätsstörung, die sich während Ankers Haft weiter verschärft hat. Er lebt jetzt ganz in der Musik, das Geld interessiert ihn nicht mehr. Wo es liegt, weiß er nicht.
Anker bringt Manfred zurück ins gemeinsame Elternhaus, in der Hoffnung, dass vertraute Orte die Erinnerung zurückholen. Das Haus wird inzwischen von einer Boxerin über Airbnb vermietet. Kein idealer Ort für Familientherapie. Mads Mikkelsen spielt Anker als Mann, der mit stoischer Geduld versucht, seinen Bruder zu entschlüsseln — Nikolaj Lie Kaas gibt Manfred als launischen, unberechenbaren Grenzgänger.
Regisseur Ole Bornedal inszeniert das Drama wie eine dänische Genremischung: grimmiger Humor, leise Melancholie, ein Hauch Suspense. Die Konstellation erinnert an frühe Anders Thomas Jensen-Arbeiten, ohne deren Überdreh-Tendenz. Sofie Gråbøl, Søren Malling und Bodil Jørgensen komplettieren das Ensemble — dänisches Kino-Inventar, das Milieus glaubwürdig macht.
Der Film verhandelt Schuld, Loyalität und die Frage, wie weit man für Blutsbande geht. Anker will sein Geld. Manfred will seine Ruhe. Was steht auf dem Spiel? Nicht nur 15 verlorene Jahre, sondern die letzte gemeinsame Basis zweier Brüder, die sich längst fremd geworden sind.
Bornedal («Nattevagten», «Deliver Us from Evil») weiß, wie man Spannung aus Alltags-Settings destilliert. Hier kommt die Genauigkeit im Figurenspiel hinzu — kein Showdown, sondern Zermürbung im Zeitlupentempo. Ob Manfred am Ende liefert, bleibt offen. Der Titel verspricht Ironie. Wikinger brauchen keine Therapie. Oder doch gerade deshalb?
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Mads Mikkelsen
Manfred
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Nikolaj Lie Kaas
Anker
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Sofie Gråbøl
Margrethe
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Søren Malling
Werner
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Bodil Jørgensen
Freja
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Lars Brygmann
Lothar / Keld Gerner Nielsen
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Nicolas Bro
Flinke Flemming
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Kardo Razzazi
Hamdan
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Worum geht es in 'Therapie für Wikinger'?
Anker wird nach 15 Jahren Haft wegen Bankraubs entlassen und muss seinen psychisch kranken Bruder Manfred dazu bringen, sich an das Versteck der Beute zu erinnern. Die beiden kehren ins Elternhaus zurück, um Manfreds Erinnerung zu reaktivieren. -
Wer spielt die Hauptrollen?
Mads Mikkelsen als Anker und Nikolaj Lie Kaas als Manfred. Im Cast außerdem Sofie Gråbøl, Søren Malling, Bodil Jørgensen, Lars Brygmann, Nicolas Bro und Kardo Razzazi. -
Wann kommt der Film ins Kino?
Kinostart in Deutschland ist der 9. Oktober 2025. -
Wer hat Regie geführt?
Ole Bornedal, bekannt für «Nattevagten» und «Deliver Us from Evil». -
Ist das eine Komödie oder ein Drama?
Das Genre ist Drama, aber mit dunklem Humor — typisch für dänisches Kino, das soziale Abgründe mit lakonischer Ironie verbindet.