Trailer zu „À voix basse“

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Von , Senior Editor Kino & Blockbuster

Leyla Bouzids Drama verbindet queere Identität mit einem Familienmysterium im gesellschaftlich repressiven Tunesien.

Trailer zu „À voix basse“

Die Handlung

Lilia lebt als Tunesierin in Paris. Sie kehrt zur Beerdigung ihres Onkels Daly nach Tunesien zurück. Ihre Lebensgefährtin Alice begleitet sie, muss jedoch in einem separaten Hotel unterkommen. Homosexualität steht in Tunesien unter Strafe.

Während der mehrtägigen Trauerfeier erfährt Lilia von mysteriösen Umständen um den Tod ihres Onkels. Sie beginnt Nachforschungen anzustellen. Diese führen sie in die verborgene queere Subkultur Tunesiens. Ein Netz aus Familiengeheimnissen eröffnet sich.

Die junge Frau bewegt sich zwischen zwei Welten. In Paris kann sie offen leben. In ihrer tunesischen Heimat würde ihre sexuelle Orientierung Schande über die Familie bringen. Ihre Mutter Wahida kennt die Wahrheit über ihre Tochter nicht.

Die Besetzung

Eya Bouteraa verkörpert die Hauptfigur Lilia. Die in Paris lebende Tunesierin navigiert zwischen zwei Identitäten. Marion Barbeau spielt ihre Lebensgefährtin Alice. Sie muss sich als bloße Bekannte ausgeben.

Hiam Abbass übernimmt die Rolle der Mutter Wahida. Sie bleibt unwissend über die sexuelle Orientierung ihrer Tochter. Karim Remadi ist als Onkel Daly zu sehen. Sein mysteriöser Tod setzt die Handlung in Gang. Feriel Chamari vervollständigt die Besetzung.

Hintergrund

Leyla Bouzid führte Regie und schrieb das Drehbuch. Die tunesisch-französische Filmemacherin wählte einen eleganten Inszenierungsstil. Kritiker beschrieben das Werk als meisterhaft. Die sanfte Kraft der Erzählung wird besonders hervorgehoben.

Das Drama ist eine tunesisch-französische Koproduktion. Es verbindet westliche Lebensweise mit nordafrikanischer Tradition. Der Film thematisiert gesellschaftliche Tabus rund um queere Identität. Mystery-Elemente durchziehen das Familiendrama. Intergenerationelle Geheimnisse prägen die Struktur.

Start und Verfügbarkeit

Der Film startete am 9. Juli 2026 in den deutschen Kinos. Neue Visionen übernahm den Verleih. Der Trailer erschien am 7. April 2026.

Was man im Trailer sieht

Im Trailer ist Lilia (Eya Bouteraa) in tunesischen Straßenszenen und Innenräumen zu sehen. Alice (Marion Barbeau) ist in Hotelszenen und bei heimlichen Begegnungen mit Lilia zu sehen. Zu sehen sind Szenen von Lilia in Gesprächen mit verschiedenen Familienmitgliedern und unbekannten Personen in der queeren Subkultur.