Christian Clavier jagt wieder Vorfahren – „Oh la la 2" setzt auf bewährtes Chaos
Der erste Teil lief erfolgreich, also kommt der zweite
Wenn der Stammbaum zweimal wegbricht: Die Prämisse der Fortsetzung
Die Fortsetzung nimmt die Prämisse des Originals — und äußert sie ganz neu. Jetzt erweisen sie sich als fehlerhaft. Plötzlich ist Frédéric, der sich mühsam an seine indigenen Wurzeln gewöhnt hat, Türke. Gérard hingegen, der den deutschen Ahnbaum fest im Blick hatte, muss alles neu überdenken. Ein zweiter Film, aus einem Gag entstanden. Erstaunlich.
Clavier in Doppelrolle, Bourdon als Djamila
Christian Clavier spielt sowohl Frédéric Bouvier-Sauvage als auch Mehmet Suleymanoglu. Während Didier Bourdon die Rollen von Gérard Martin und Djamila übernommen hat. Auch Marianne Denicourt und Sylvie Testud sind wieder dabei — in den Rollen der Ehefrauen Catherine und Nicole. Übrigens: Mehr Maskerade als Charakterstudie, die Besetzung folgt konsequent der bewährten Linie der Reihe.
Julien Hervé und die Weltkino-Auswertung
Hinter der Kamera führt erneut Julien Hervé Regie — das ist bekannt, während Thierry Desmichelle und Rémi Jimenez für die Produktion verantwortlich zeichnen. Weltkino Filmverleih bringt den Film nach Deutschland — und das geschieht im Rahmen einer cleveren Strategie. Ein Konzept, das sich bewährt hat, bei einem Publikum, das genau weiß, was es erwartet. Aber reicht das wirklich?
Ein Termin, zwei Daten: Der Kinostart
August an, während der Verleih den 8. April 2026 listet. Frühling wird es also werden, maßgeblich bleibt aber die Angabe des Verleihs. Eine „Day-and-Date“-Auswertung über Streaming ist nicht vorgesehen. Ein Kommentar dazu bleibt aus. Die Komödie selbst hat bereits eine Bewertung erhalten: 8 von 10 Punkten, basierend auf über 10.000 Stimmen. Was mir merkwürdig vorkommt: Die Ungewissheit des wahren Startdatums bleibt im Gedächtnis.
Was im Trailer zu sehen ist
Christian Clavier steht als Weingutbesitzer Frédéric vor seinem Anwesen und reagiert cholerisch auf das Testergebnis. Didier Bourdon bewegt sich als Autohändler Gérard durch eine alltägliche Szene und gerät in Streit. Eine Sequenz fängt kulturelle Missverständnisse rund um die neuen Abstammungen ein.
Was uns aufgefallen ist
Christian Clavier setzt schon im ersten Drittel auf die cholerische Tonlage, die der Trailer dann konsequent durchhält statt zu variieren. Der Schnitt arbeitet sich von Frédérics Anwesen zu Gérards Streitszene durch, wobei das Timing stärker auf Wortgefechte als auf Slapstick setzt.
Was bisher bekannt ist
- Fortsetzung von „Oh la la – Wer ahnt denn sowas?“ (2024), zweiter Teil der „Cocorico“-Saga.
- Christian Clavier und Didier Bourdon spielen jeweils Doppelrollen; Kinostart laut Verleih am 8. April 2026.
Oh la la 2 - Neue Tests, neues Chaos (2026)
Film · Komödie
Kinostart am 08.04.2026
Trailer bereitgestellt von Weltkino Filmverleih