Erster Trailer zu Zwei fremde Väter, vier Kinder, eine tote Frau
TOBIS Film hat den Trailer zu „Louma - Familie ist kein Kinderspiel“ veröffentlicht. Kinostart war am 18. März 2026.
Eine Beerdigung als Startschuss für die Zwangs-WG
„Louma“ stirbt jung und hinterlässt vier Kinder von zwei Vätern. Als das Jugendamt die Geschwister trennen will, schlägt die Tochter Fritte vor, dass beide Männer zusammenziehen. Aus einer Notlösung wird die ganze Prämisse: ein Café-Unternehmer und ein Musiker, die nur eine gemeinsame Ex verbindet, teilen sich plötzlich Küche und Kinderzimmer.
Pütter und Isik als ungleiches Gespann
Der Trailer setzt sie als Gegenpole, ohne es zu überreizen: der eine kontrolliert, der andere lockerer, beide überfordert. Marie Nasemann erscheint als verstorbene „Louma“ in kurzen Einblendungen und hält die Figur damit gegenwärtig. Vier junge Darsteller, darunter Lola Höller und Emily Kaiser, füllen den Rest der Wohnung.
Was Monheim und Schnalke aus dem Stoff machen wollen
Regie Mark Monheim, Buch Christian Schnalke. Das Setup riecht nach klassischem Komödien-Mechanismus, und genau das ist die Frage. Der Trailer verlässt sich stark auf den Kontrast der beiden Männer und das Eingreifen der Kinder in deren Alltag. Tempo und Timing wirken kontrolliert, eher gemütlich als hektisch.
Kinostart und Verleih
Der Film kommt am 18. März 2026 in die deutschen Kinos, verliehen von TOBIS Film. Eine Free-TV- oder Streaming-Verwertung ist noch offen.
Was im Trailer zu sehen ist
Pütter und Isik beziehen gemeinsam eine Wohnung, in der vier Kinder unterkommen. Die Kinder mischen sich in den Alltag der erwachsenen Männer ein. Szenen aus Café und Musiker-Umfeld markieren die unterschiedlichen Welten der Väter.
Was uns aufgefallen ist
Tristan und Mo werden im Trailer konsequent gegeneinander geschnitten, Café-Sterilität gegen Musiker-Chaos, ohne dass der Schnitt eine Seite gewinnen lässt. Die vier Kinder treiben das Tempo, während die beiden Männer eher reagieren als agieren, was die übliche Erwachsenen-Hierarchie der Patchwork-Komödie umdreht. Der Trailer hält den Trauer-Anlass früh und kurz, kippt dann aber schnell in den Alltagston, dieser Bruch sitzt spürbar im Halsbereich.
Was bisher bekannt ist
- Deutsche Tragikomödie über eine erzwungene Patchwork-Familie, Kinostart 18. März 2026 bei TOBIS Film.
- Trystan Pütter spielt Café-Unternehmer Tristan, Timur Isik den Musiker Mo, Marie Nasemann die verstorbene Louma.
Louma - Familie ist kein Kinderspiel (2026)
Film · Drama, Familie
Kinostart am 18.03.2026
Verfügbar auf
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Trailer bereitgestellt von TOBIS Film