Trailer zu „Vivaldi und ich“ zeigt Venedigs Musikwelt

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Von , Senior Editor Kino & Blockbuster

Opernregisseur Damiano Michieletto inszeniert sein Spielfilmdebüt als Period Romance über weibliche Emanzipation im 18. Jahrhundert.

Trailer zu „Vivaldi und ich“ zeigt Venedigs Musikwelt

Die Handlung

Im Venedig des 18. Jahrhunderts wächst Cecilia als verwaiste Violinistin im Ospedale della Pietà auf. Das Heim bildet Mädchen zu Musikerinnen aus. Das dort ansässige Orchester genießt weltweiten Ruhm.

Bei Auftritten vor wohlhabenden Gönnern muss Cecilia eine Maske tragen. Sie soll nicht als eigenständige Person wahrgenommen werden. Die junge Frau steht vor einer arrangierten Ehe.

Mit Antonio Vivaldi kommt ein neuer Orchesterleiter ins Haus. Er ermutigt Cecilia, sich gegen gesellschaftliche Konventionen zu stellen. Die Musik wird für sie zum Mittel der Befreiung.

Der Film thematisiert den Kampf um weibliche Selbstbestimmung im barocken Venedig. Gleichzeitig beleuchtet er das Leben Vivaldis. Zu seinen Lebzeiten wurde der Komponist unterschätzt.

Die Besetzung

Tecla Insolia verkörpert die talentierte Geigerin Cecilia. Die Schauspielerin wurde 2026 als European Shootingstar ausgezeichnet. Ihre Figur sucht nach der eigenen Identität jenseits vorgeschriebener Rollen.

Michele Riondino spielt Antonio Vivaldi. Er gibt den Komponisten als inspirierenden Lehrer. Stefano Accorsi übernahm die Rolle des Sanfermo.

Fabrizia Sacchi ist als Priora zu sehen. Valentina Bellè gehört ebenfalls zur Besetzung. Die Namen der weiteren Rollen wurden nicht bekanntgegeben.

Hintergrund

Damiano Michieletto gibt mit diesem Projekt sein Spielfilmdebüt. Der Regisseur ist international als Opernregisseur bekannt. Seine Bühnenarbeit prägt den visuellen Stil des Films.

Das Drehbuch verbindet biografische Elemente mit einer fiktionalen Erzählung. Vivaldis historische Rolle am Ospedale della Pietà bildet den Rahmen. Die Figur der Cecilia ist erfunden.

Der Film nutzt die Konventionen der Period Romance. Er siedelt eine Emanzipationsgeschichte im venezianischen Barock an. Die Verbindung von Musik und gesellschaftlichem Wandel steht im Zentrum.

X Verleih bringt den italienischen Film nach Deutschland. Der Originaltitel lautet „Primavera“

Die Produktion entstand mit internationaler Beteiligung.

Start und Verfügbarkeit

Der Film startet am 21. Mai 2026 in den deutschen Kinos. X Verleih verantwortet den Verleih. Der zweite Trailer erschien am 11. Mai 2026.

Was man im Trailer sieht

Michele Riondino ist in barocken Kostümen in venezianischen Räumen zu sehen. Tecla Insolia bewegt sich durch schmale Gassen und prunkvolle Säle des Ospedale della Pietà.